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Homöopathische Praxis Freiburg
Reinhard Gräfe

Miasmatische Behandlung

Bei chronischen Erkrankungen stellt der Homöopath immer wieder fest, dass es nicht genügt, das eine "richtige" homöopathische Mittel zu geben. Trotz anfänglich gute Behandlungserfolge häufen sich im längeren Verlauf die Rückfälle. Dies stellte Hahnemann bereits 1816 fest und entwickelte daraus die Miasmenlehre, die er in seinem Werk "Die chronischen Krankheiten" 1835 veröffentlichte. Er beschäftigt sich dabei mit den Krankheiten (meist ererbt), die "hinter" den Krankheiten stehen und nennt sie Psora, Sykose und Syphilinie. Das Miasmenmodell wurde seither ständig weiterentwickelt. Peter Gienow, homöopathischer Arzt, fügte noch die Miasmen Tuberkulinie (Verschmelzung von Psora und Sykose), Karzinogenie (Verschmelzung von Sykose und Syphilinie) und Parasitose (durch Arzneimittel hervorgerufen) hinzu.

Ich möchte nicht näher auf diese Modelle eingehen. Eine leicht verständliche Einführung erhalten Sie in den unten aufgeführten Büchern.
Die Konsequenz für den Behandler ist ein anderes Vorgehen bei der Behandlung (meistens der schweren) chronischer Krankheiten. Die Symptome werden den Miasmen zugeordnet. Sobald ein Symptom der Karzinogenie oder Syphilinie gefunden wird, wird zunächst dieses behandelt; danach die Sykose, Tuberkulinie und als letztes die Psora. Unter den Mitteln werden vor allem die verwendet, die ihre größte Schubkraft in dem jeweiligen Miasma haben. Dieser Vorgang gleicht einem Aufräumen auf allen Ebenen unserer erblichen Belastungen.

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